29/01/12 – 8. Runde Herren Landesliga in Schwertberg

Die letzte Runde des Grunddurchgangs bescherte der Mannschaft des VBC Steyr 6 Punkte für die Tabelle, was gleichbedeutend mit dem Sieg des Grunddurchganges ist.  

 

Die Mannschaften von Schwertberg und Kremsmünster bestritten das erste Spiel. Kein Team wollte sich geschlagen geben und so musste ein fünfter Satz über Sieg und Niederlage entscheiden. Der regierende Landesmeister aus Kremsmünster hatte das bessere Ende für sich und gewann dieses äußerst kurzweilige Spiel gegen die Herren aus Schwertberg.

 

Danach trat Steyr gegen Schwertberg an und zeigte gleich von Anfang an, dass man sich auf nichts einlassen wollte, stürmte durch den ersten Satz, gewann den zweiten relativ knapp und ließ im dritten erneut nichts anbrennen. Ein klares, schnelles 3:0 (25:15; 25:22, 25:17) machte Lust auf mehr.

 

Mehr sollte es auch werden. Die letzte Trainingswoche war alles andere als optimal. Von Krankheiten und Verletzungen gebeutelt, wurde nie mannschaftlich komplett trainiert, und auch zu dieser Runde trat man nicht in voller Besetzung an.

Dennoch schien alles sehr harmonisch und das Team präsentierte sich motiviert und hungrig, die Truppe aus Kremsmünster hatte nichts zu bestellen und ging in den Sätzen eins und zwei sang- und klanglos unter (25:16; 25:15). Den vermeintlichen Sieg vor Augen machten die Rechner-Jungs den kapitalen Fehler mehrere Gänge zurückzuschalten und den Gegner plötzlich stark werden zu lassen. Ein heißer Kampf entbrannte, Steyr wurde immer unsicherer und Kremsmünster immer sicherer und gefährlicher. Das Steyrer Spiel war zu diesem Zeitpunkt qualitativ nicht besonders, dem Match tat dies aber sehr gut und es wurde noch mal spannend. Verdient gewannen die Kremsmünsterer gegen zuweilen resignierende Steyrer Satz drei mit 25:23.

Satz vier musste der letzte sein; die VBCler wollten unbedingt 3 Punkte für die Tabelle um den Abstand zu den schärfsten Konkurrenten, der Sportliga Linz, zu wahren und gaben deshalb nochmals alles. Aber auch Kremsmünster ließ nicht locker und zeigte weshalb das Team regierender Landemeister ist. Der Trainingsrückstand und von Krankheit offensichtlich geschwächte Spieler drückten dem Spiel den Stempel auf, Steyr hatte die sprichwörtlich „liebe Not“ in diesem Satz zu bestehen. Man wirkte unsicher und nicht eingespielt, zu viele Fehler wurden fabriziert, dennoch brachten einige taktische Wechsel und das Quäntchen Glück schließlich doch noch den Sieg für den VBC.

 

Somit beendet der VBC Steyr den Grunddurchgang als Sieger vor Linz und Freistadt; Ferner nimmt das Team am Frühjahrsdurchgang der laufenden 2. Bundesligasaison teil und spielt hier um den Aufstieg. Der nächste Gegner im Landesliga-Playoff wird erst ermittelt, das gibt Zeit wieder voll engagiert zu trainieren und fit zu werden für die kommenden Aufgaben.

 

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