Sieg in der Meisterschaft - im Cup knapp an der Sensation vorbeigeschrammt

An diesem verlängertem Wochenende stand am Samstag das erste Auswärtsspiel der Saison am Programm. Konnte man in der ersten Runde bereits St. Pölten besiegen hieß der Gegner nun Union Perchtoldsdorf.

Die Herren rund um Trainerin Irina Brandstetter hatten ihre Auftaktpartie gegen Amstetten verloren und waren auf „Wiedergutmachung“ aus – der VBC wollte an den klaren Erfolg gegen St. Pölten anschließen.

Ohne Diagonalangreifer und Kapitän Flo Mairhofer traten die Jungs die Reise nach NÖ an.

Steyr startete gut - die junge Mannschaft der Perchtoldsdorfer fand kein Rezept -  gegen gut organisierte Abwehr- und Blockreihen der VBC´ler hatten sie wenig entgegenzusetzen.

Kompromisslos wurde Durchgang  1 durchgezogen und ging verdient mit 25:15 an die Gäste.

In derselben Tonart ging es weiter – starke Angriffe und allgemein sehr gute Leistungen in sämtlichen Mannschaftsbereichen sorgen auch in Satz 2 für klare Verhältnisse – Ergebnis 25:16.

Auch im letzten Satz zeigte man von Beginn an wer Herr im Haus ist – schlussendlich stand nach 65 Minuten ein klarer 3:0 Sieg zu Buche.

Wir haben den Ausfall unseres Kapitäns sehr gut weggesteckt und Dominik Kefer bzw. in Satz 3 Thomas Kürbisch haben auf der, für sie etwas ungewohnten Diagonalangreiferposition starke Leistungen gezeigt – so Zuspieler Flo Grasserbauer nach dem Sieg.


Union Volleyteam Perchtoldsdorf Union VBC Steyr 0:3 (15:25, 16:25, 16:25)

 

 

Am Staatsfeiertag fand das Cup Viertelfinale gegen Erstligist SK Posojilnica Aich/Dob statt. Mit SG Union Raiffeisen Waldviertel hatten die Steyrer bereits ein Team aus der ersten Bundesliga schlagen und aus dem Bewerb werfen können.

Man wollte nun auch gegen die Kärntner, rund um die Nationalspieler Peter Wohlfahrtstätter und Maximilian Thaller für die nächste Sensation sorgen.

Der Start der Partie war allerdings alles andere als gut  - mit 8:2 lag man bei Auszeit eins bereits zurück – als allerdings Flo Mairhofer ans Service kam bracht dieser die Annahmereihen der Kärntner gehörig unter Druck und ließ so den Rückstand schrumpfen.

Auch am Block konnte man Erfolge verbuchen und das Sideout klappte um einiges besser.

Die Abstimmungsschwierigkeiten bei den Gästen wurden in der 2ten Satzhälfte gnadenlos ausgenutzt – überraschend klar ging also Durchgang 1 nach schlechtem Beginn mit 25:13 an den vermeintlichen Außenseiter.

In Durchgang 2 lag man lange gleich auf – die Angriffe der Gäste konnten aber dann ein ums andere Mal entschärft werden und die Hausherren konnten sich vor tollem Publikum einen Vorsprung erarbeiten, den sie zum 2:0 in Ziel brachten (25:17)

In Satz 3 waren beide Mannschaften absolut auf Augenhöhe – in der entscheidenden Phase konnten die Kärntner etwas zulegen und holten sich das 2:1.

Aich/Dob fand in Satz 4 nun immer besser ins Spiel – auch die Steyrer gaben sich nicht geschlagen und es entwickelte sich ein spektakulärer Schlagabtausch. Leider ebenfalls wieder mit dem besseren Ende für die Gäste. 25:23 und 2:2 Satzausgleich.

Im 5ten Satz hatte man das Gefühl dass die Luft etwas raus war – früh geriet man in Rückstand, Aich/Dob spielte ihre Routine aus und der entscheidende Satz ging dann wiederum an die Gäste.

„Wir waren knapp an der Sensation dran und hätten uns einen Halbfinaleinzug, wie letztes Jahr, absolut verdient gehabt – schade dass es nicht gereicht hat“ – so Präsident Fritz Hampel.

„Eine starke Leistung, welche leider nicht belohnt wurde – vor allem Peter Wohlfahrtstätter hat uns das Leben heute schwer gemacht“ – so Spielertrainer Dominik Kefer.


Union VBC Steyr SK Posojilnica Aich/Dob 2:3 (25:13, 25:17, 23:25, 23:25, 9:15)

 

Nächstes Wochenende spielt man am Samstag zu Hause gegen BSM Graz (Spielbeginn: 19:00 Uhr, Stadthalle Steyr). Sonntag geht es zur Auswärtspartie nach Amstetten (13:30 Uhr), wo die VBC´ler weiter an die bisherigen beiden 3:0 Siege in der Meisterschaft anschließen wollen.

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