VBC auch am Doppelwochenende ungeschlagen

Nach dem bitteren Ausscheiden im CUP gegen Erstligisten Aich/Dob wollte man in der Meisterschaft der 2. Bundesliga Ost wieder durchstarten.

Im Heimspiel am Samstag hieß der Gegner BSM Graz.  Die Burschen rund um Trainer Sebastian Tatra waren mit einer 3:0 Niederlage am ersten Spieltag gegen Union Langenlebarn gestartet.  In der ersten Auswärtspartie wollte man die ersten Punkte sammeln.

Die Steyrer ließen von Anfang an keinen Zweifel aufkommen wer an diesem Tag als Sieger vom Platz geht.  Am Service wurde Druck erzeugt und die Angreifer der Gäste scheiterten immer wieder am soliden VBC Block.

Der erste Satz war mit 25:17 eine klare Angelegenheit.

In Durchgang 2 fand das junge Team aus der Volleyballakademie aber immer besser ins Spiel und in den Annahmereihen der Gastgeber schlichen sich Ungenauigkeiten ein.  Nichtsdestotrotz fand man in der Endphase wieder die richtigen Mittel um auch diesen knappen Satz erfolgreich zu gestalten – man stellte also auf 2:0.

Ähnliches Bild wie im 1ten auch im 3ten Satz. Man erspielte sich rasch einen Vorsprung und zog bis zum Ende durch. Die Gäste schwächten sich dann selbst noch durch eine rote Karte (=Punktabzug), welche Schiedsrichter Binder an einen Grazer Spieler vergab. Schlussendlich ein doch klarer Sieg der Kefer-Truppe an diesem Samstag.

„Die Grazer haben sehr gute Einzelspieler – als Team allerdings haben heute wir besser harmoniert und somit auch verdient gewonnen“ – so Thomas Kürbisch.

 

„Neben dem 3:0  freut es mich besonders das  Aussenangreifer Michael Pirklbauer nach seiner langen Verletzungspause heute das erste Mal von Anfang an spielte und das Vertrauen mit guter Leistung zurückgezahlt hat“ – Coach Kefer nach dem Sieg.


Union VBC Steyr - BSM Graz 3:0 (25:17, 25:23, 25:17)


Am Sonntag fand bereits schon die nächste Runde gegen VCA Amstetten/2 statt.

Die ebenfalls noch junge Truppe, welche von Michael Henschke trainiert wird, verstärkte sich mit Fabian Kriener und Lukas Scheucher aus der 1. Mannschaft.

Eine demnach schwierige Aufgabe stand also am Programm für die bis dahin ungeschlagenen Oberösterreicher.


Man startete etwas nervös und brauchte einige Zeit um sich an die kleine Halle zu gewöhnen. Beim Stand von 13:7 für die Hausherren kam Sicherheit in die Annahmereihen und somit konnte immer wieder auch über die Mitte gepunktet werden. Den doch schon deutlichen Vorsprung der Henschke-Sechs ließen die Steyrer immer kleiner werden und zum Ende des Satzes war man gleich auf.  In der Verlängerung machte Hannes Eiblwimmer mit einem Servicewinner alles klar und man stellte mit 27:25 auf 1:0.


Obwohl man Durchgang 1 nach fulminanter Aufholjagd gewinnen konnte gelang wieder kein optimaler Start des VBC in Durchgang 2 – man lag immer leicht im Rückstand und über Kriener und Scheucher konnten die Hausherren immer wieder punkten. Es entwickelte sich eine enge Schlussphase in der beide Teams gutes Volleyball auf hohem Niveau zeigten – allerdings mit dem besseren Ende für den VC Amstetten – 25:23 und somit 1:1.

Satz 3 war von Beginn an ein Sturmlauf des VBC  - „in sämtlichen Elementen konnten wir überzeugen und ließen dem Gegner kaum Luft - Vor allem am Service konnte mehr Druck erzeugt werden – die Angriffe konnten wir verteidigen und daraus auch immer wieder punkten“ – so Trainer Kefer Dominik. 


Ein klares 25:12 stand nach 68 gespielten Minuten zu Buche – 2:1.


Satz 4 begann mit solidem Side-out Spiel beider Teams.  Als aber der Druck am Service auf Seiten der Steyrer wieder nachließ erarbeitete sich die Henschke-Sechs einen beruhigenden 16:10 Vorsprung. Mit toller Mannschaftsleistung und klasse Moral konnte man sich wieder zurückkämpfen und man war in der Crunchtime wieder gleich auf.  „Wir hatten dann in der Defense die ein oder andere unglückliche Aktion und dies wurde prompt bestraft – resümiert Kapitän Mairhofer – 25:22 und somit 2:2.


Vor zahlreich erschienenem Publikum ging es also an diesem Sonntagnachmittag in die Verlängerung.

Zu Beginn des  5ten Satzes merkte man das beide Teams unbedingt als Sieger vom Platz gehen wollten – entsprechend knapp war der Spielverlauf – bei 8:7 für die Gastgeber wurden die Seiten gewechselt.

Dies war der Startschuss für den VBC Turbo – neben der fehlerfreien Annahme und der herausragenden Defense rund um Libero Haslauer Max konnte Flo Grasserbauer seine Angreifer perfekt in Szene setzen.

Punkt um Punkt ging an die VBC´ler und mit 2 Blocks gegen den Topscorer der Amstettner, Fabian Kriener, gewann man das Spiel mit 15:10 und nimmt somit 2 Punkte mit nach Steyr.


„Ein schweres Spiel gegen eine sehr gut ausgebildete und talentierte Mannschaft, am Ende hat sich allerdings die Routine durchgesetzt – so Gerald Hackl nach dem knappen Sieg.


„Eine Partie auf hohem Niveau mit klasse Angriffen und genau so starken Verteidigungsleistungen auf beiden Seiten – als Zuschauer wünscht man sich so ein Spiel – so Edelfan Karl Mairhofer.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0