Kollektivausfall gegen Langenlebarn

Eigentlich wollte man sich für die beiden Niederlagen aus dem Vorjahr revanchieren...

Bisher waren die VBC Herren in der Meisterschaft noch ungeschlagen – vergangenes Wochenende wurden auch die starken Amstettner mit 3:2 besiegt.
Diesmal hieß der Gegner Langelebarn mit welchem man nach den beiden 3:1 Niederlagen in der letzten Saison noch eine Rechnung offen hatte.
Man war also motiviert den ersten Tabellenplatz mit einem Sieg vor eigenem Publikum zu verteidigen. Allerdings musste das Vorhaben ohne Fabian Wald (beruflich verhindert) und Tobi Klaffenböck (Bänderverletzung) von Statten gehen.
Schwacher Start vom VBC in die Partie – die gut organisierten Reihen der Niederösterreicher ließen quasi keine direkten Punkte zu. Man lief demnach gleich von Beginn an einem Rückstand nach.
Mit zunehmender Spieldauer verbesserten sich allerdings die Steyrer. Somit war es zum Ende des ersten Satzes eine enge Partie. Beim Satzball für Steyr (24:23) war es eine äußerst fragwürdige Entscheidung des Schiedsrichters, welche die Gäste nochmal zurück brachte. In weiterer Folge vermochte es allerdings keine der beiden Mannschaften den Sack zuzumachen. So entwickelte sich ein Krimi der erst bei 34:32 vorbei war – leider mit dem besseren Ende für die Gäste aus Langenlebarn.
„Dieser sehr bittere Satzverlust war der Anfang vom Ende – wir hatten einige Satzbälle – konnten diese aber nicht nutzen – “ – so Kapitän Mairhofer.
Sichtlich niedergeschlagen startete man ebenfalls schwach in Durchgang 2 – bereits 5:12 war man hinten als Coach Kefer ein Timeout nutzte um die Mannschaft wieder auf die richtige Spur zu bringen – mit Erfolg. Punkt um Punkt wurde erkämpft – am Block war man nun etwas stabiler sowie wurde auch am Service mehr Druck erzeugt. 15:15 war der kurzzeitige Zwischenstand. Dann wiederrum eine Schwächephase im Sideout Spiel – „auch aus aussichtsreichen Angriffsposition konnten wir nicht mehr direkt punkten – sondern es passierte eher das Gegenteil und zwar dass wir direkte Fehler machten – das darf uns nicht passieren – vor allem von unseren beiden Topscorern Mairhofer und Kürbisch erwarte ich mir in solchen Phasen mehr so ein enttäuschter und etwas ratloser Dominik Kefer.
 
Nächster Zwischenstand war also 15:21 – einen Rückstand den die Steyrer nicht mehr aufholen konnten – somit ging auch Satz 2 mit 21:25 an die Gäste.
In Satz 3 waren beide Mannschaften gleich auf –  man konnte sich in der 2ten Hälfte sogar mit 17:13 absetzen – danach aber wieder das alte Bild – Fehler über Fehler im Angriffsspiel + gute Verteidigungsleistung der Gäste – plötzlich stand es 18:19.
Nach einer weiteren energischen Auszeitansprache von Coach Kefer war man wieder 22:21 vorne – mit 2 weiteren Fehlern am Angriff brachte man die Gegner wieder in Front welche das Ganze konsequent ausnutzen und mit 23:25 den Sieg holten.
 „Heute haben wir uns das Leben selber schwer gemacht – vor allem am Angriff war das viel zu wenig – auch am Block waren wir nicht kompakt genug. Das unkonventionelle Spiel der Langenlebarner liegt uns scheinbar nicht“ – so Luki Köglberger nach der Niederlage.
Alles auf null beim nächsten Heimspiel am Samstag 14.11 um 19 Uhr wo man wieder zu alter Stärke zurückfinden will um den Anschluss an die Platz 1 in der Tabelle nicht zu verlieren.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0