Licht und Schatten beim VBC

7 Spiele / 7 Siege – so lautete die Bilanz vor dem ersten Doppelwochenende.  Am Samstag konnte die Union St. Pölten klar mit 3:0 besiegt werden. Gegen die starken Innsbrucker setzte es am Sonntag allerdings eine deutliche 0:3 Niederlage.

Ohne Fabian Wald (Verletzung) sowie ohne Platzl Hansi (Privat verhindert) mussten die VBC Herren gegen St. Pölten an den Start.

Die Niederösterreicher rund um Spielertrainer Manuel Leitgeb haben aus den 8 Partien 8 Punkte generieren können.

Der VBC war von Anfang an wach und man konnte bei der ersten technischen Auszeit einen 8:5 Vorsprung verbuchen. Am Service wurde stark variiert und die Angreifer der Gäste kamen nicht so richtig ins Rollen – der erste Satz war mit 25:15 eine eindeutige Sache.
Ähnliches Bild in Durchgang 2 – der VBC spielte konstant, die St. Pöltner kamen nach wie vor nicht wirklich in das Spiel und somit war auch Satz 2 relativ rasch vorbei – 25:17 und somit 2:0.
In Satz 3 ließ man es auf Seiten der Steyrer aus unerklärlichen Gründen zu gemächlich angehen und so kamen die Gäste ebenfalls zu Ihren Punkten. „ Zu Beginn vom Dritten haben wir es uns selbst schwer gemacht – Netzberührung beim Block, Fehlservice, Angriffsfehler“ so Mairhofer Flo. Diese kleine Serie führte zu einem 3 Punkte Rückstand bei Auszeit 1 (5:8).

Mit dem Fokus die 3 Punkte sicher einzufahren wurde ab dann wieder konzentriert gearbeitet – bei Auszeit Nummer 2 war man bereits wieder mit 16:11 vorne und man ließ den Gästen nicht mehr viele Chancen. Nach 69 Minuten war auch der dritte Satz durch (25:13) und der VBC sichert sich 3 weitere Punkte.
 
Am Sonntag stand dann also das Spitzenspiel der 2. Bundesliga Nord am Programm. Erster gegen Zweiter – VBC gegen Hypo Tirol / 2.

Hypo hatte sowohl am Freitag bereits ein Spiel absolviert (3:0 Sieg in St. Pölten) als auch am Samstag (3:0 Niederlagen in Amstetten).

Tirol zeigte von Beginn an das sie sich für die Heimniederlage (1:3) vom 19.11 revanchieren wollte und macht mit starkem Service und sehr kompakten Blockspiel den Steyrern das Leben schwer.

16:8 !! war der eindeutige Vorsprung bei Auszeit Nummer 2. Der VBC fand überhaupt keine Mittel gegen die starken Tiroler. Am Service konnte wenig bis gar kein Druck gemacht werden  - die Annahmereihen der Gäste hatten somit leichtes Spiel. Zuspieler Ermarcora konnte seine Hauptangreifer Huber und Krestan beliebig einsetzen. 15:25 aus Sicht der Steyrer.

Satz 2 war bis zum 14:14 offen – halten konnte man das Niveau aber nicht  - ab dem 14:14 verlor man den Faden wieder komplett. Viel zu viele Eigenfehler des VBC´s und keine Kompaktheit am Block sowie zu wenig Durchschlagskraft im Angriff führten zum 17:25.

Leider konnten sich die VBC´ler auch im dritten Durchgang nicht mehr aufraffen und Hypo Tirol rund um Trainer Gernot Hupfauf zog das Spiel kompromisslos durch und verpassten dem VBC die erste Niederlage in dieser Saison - – 20:25 war das deutliche Ergebnis im dritten Durchgang.  
Coach Dominik Kefer: das war heute viel viel zu wenig in allen Bereichen. Zu wenig Druck am Service, schwache Blockarbeit, Probleme in der Annahme und auch am Angriff ist und zu wenig eingefallen. Mit so einer Leistung haben wir uns diese deutliche Niederlage mehr als verdient – Gratulation an Hypo.
 
Bereits am Donnerstag beim Auswärtsspiel in Langenlebarn hat der VBC die Chance wieder auf Tabellenplatz 1 zu klettern. Am Samstag steht die Auswärtspartie in Oberndorf an.