VBC tadellos – Sieg Nummer 14 aus 15 Spielen

Im vorletzten Spiel des Grunddurchgangs hieß der Gegner VCV St. Valentin. Die Niederösterreicher hatten am Vortag bereits gegen VCA Amstetten/2 gewonnen und hatten somit noch rechnerische Chancen Platz 4 und somit das Playoff bzw. die Meisterrunde zu erreichen.

VBC Steyr war schon fix  qualifiziert – die Vorgabe von Spielertrainer Kefer Dominik war aber klar: 3 Punkte müssen her in dieser letzten Heimrunde.

Wie schon in den vorigen Runden startete Max Haslauer auf der Aussenangreifer Position – gemeinsam mit dem wiedergenesenen Mike Pirklbauer. Hannes Eiblwimmer und Gerald Hackl agierten wie gewohnt als Mittelblocker. Routinier Sebi Bachmayr am Zuspiel sowie Kapitän Mairhofer Flo auf der Diagonalangreiferposition.  Kefer Dominik bekleidete zum ersten Mal in dieser Saison die Position des Libero.

 
Auf Seiten der Valentiner gab es keine großen Überraschungen in der Aufstellung. Die beiden Top Scorer Polixmair Matthias sowie Dumfart Daniel galt es zu entschärfen um das Spiel aus Sicht des Tabellenführers  erfolgreich zu absolvieren.

Im Durchgang 1 wurde das Heimteam seiner Favoritenrolle gerecht  - schnell wurde ein Vorsprung erspielt. Die Annahmereihe mit Haslauer / Kefer / Pirklbauer war stabil und dies war der Grundstein für den ersten Satzgewinn – dieser ging mit 25:19 relativ klar an Steyr.

Ähnliches Bild im 2ten Satz. St. Valentin hatte etwas Probleme in der Annahme – in Folge dessen war das Zuspiel von Setter Edvin  Cehajic nicht immer 100 % ig genau und somit konnte am Angriff nicht der entsprechende Druck erzeugt werden.
Beim VBC hingegen spielte man solide und konnte den 4-5 Punkte Vorsprung auf St. Valentin konstant halten. Durchgang 2 ging mit 25:18 ebenfalls an den Tabellenführer.
 
Im dritten Satz bekam der junge Leonhard Fachberger die Chance am Zuspiel sein Können unter Beweis zu stellen! Auch Kurt Pachinger kam zu seinem Einsatz – Gerald Hackl machte Platz für den 23 Jährigen gebürtigen Seewalchner!

Lange sah es so aus als würden die Steyrer auch diesen Satz für sich entscheiden – mit 16:12 war man bei der 2ten technischen Auszeit bereits in Führung! Dann allerdings schlichen sich einige Fehler auf Seiten des VBC ein – die Valentiner, allen voran Matthias Polixmair, kamen hingegen immer besser ins Spiel und konnten unter anderem am Block einige Erfolge feiern.  So kam es das in der Crunchtime plötzlich der VCV in Front war – nach der klasse Aufholjagd ließen sie sich die Gäste nicht 2 mal bitten und holten sich Satz 3 mit 25:22.

Im 4ten Satz konnte St. Valentin wieder rasch einen Vorsprung herausspielen  - beim Stand von 12:16 reagierte Coach Dominik Kefer nochmal und brachte am Zuspiel mit Bachmayr wieder etwas mehr Erfahrung auf das Spielfeld – bis dahin hat Jungspund Leonhard Fachberger seine Sache allerdings sehr gut gemacht.

Punkt um Punkt holte man nun auf und beim Stand von 23:23 war es der Kapitän Mairhofer der zum 24.23 verwertete.
Den Satz und Matchball verwertete Zuspieler Bachmayr höchstpersönlich per Schupfer auf die Grundlinie!

„Nach den 2 gewonnen Sätzen war die Luft etwas raus – aber wieder haben wir uns aus der schweren Situation befreien können und die 3 Punkte gesichert“ – so Coach Kefer.
 
Am kommenden Samstag findet dann die letzte Runde im Grunddurchgang statt. Gegner sind die Hot Volleys aus Wien welche schon fix auf Platz 3 und somit ebenfalls im Playoff sind.
 
Noch kurz zum Modus.

Die besten 4 Mannschaften aus der 2ten Bundesliga Nord und der 2ten Bundesliga Süd spielen sich nun in dieser Meisterrunde die ersten beiden Plätze aus wobei man gegen die 3 Teams aus dem Grunddurchgang nicht mehr spielt  - die erreichten Punkte gegen die jeweiligen Teams werden „mitgenommen“.
Die beiden besten Mannschaften aus diesem Playoff/Meisterrunde spielen dann gegen den Siebten bzw Achten aus der ersten Bundesliga um den Auf- bzw. Abstieg. Erster der 2.BL gegen Achten der 1.BL sowie Zweiter der 2.BL  gegen den Siebten der 1.BL. Der Neunte und Zehnte der 1.BL steigen fix ab.
 
„Wir haben bis jetzt schon eine klasse Saison gespielt - alles was jetzt noch kommt ist Draufgabe – wir freuen uns gegen die besten Mannschaften aus der 2ten Liga zu spielen! Wie weit wir dann kommen werden wir sehen – so Kapitän Mairhofer!