2 Spiele – 4 Punkte  - Schrecksekunde am Sonntag – so das Fazit der 2 Auswärtspartien

Am Samstag um 19 Uhr traf man auf den bisher noch unbekannten Gegner VCU Wiener Neustadt.
Die Herren unter Trainer Franz Kaiser haben den Grunddurchgang, ebenso wieder VBC Steyr in der 2ten Bundesliga Nord, auf Platz 1 der 2ten Bundesliga Süd abgeschlossen.  Man durfte sich also eine durchaus ansprechende Partie erwarten.

Die Kefer – Sechs startete gut in den ersten Durchgang – die etwas neu formierte Annahmereihe mit Libero Pirklbauer Mike stand  solide und Zuspieler Sebi Bachmayr konnte seine Angreifer schön in Szene setzen  - bei der 2ten technischen Auszeit lag man mit  16:12 in Front.

Dann schlichen sich doch Ungenauigkeiten im Spiel der Steyrer ein und  VCU Routinier Andreas Schmied konnte mit seinen unangenehmen Flatterservice hohen Druck ausüben. Der schon komfortable Vorsprung von 4 Punkten schrumpfte dahin und so kam es dass der Satz nach 20:19 Zwischenstand für Steyr dann in die Verlängerung ging.  Auf beiden Seiten konnten Satzbälle verzeichnet werden – schlussendlich waren es aber die Gastgeber welche den Punkt zum 30:28 machen konnten und somit auf 1:0 stellten.

Von diesem bitteren Satzverlust ließen sich die Steyrer Jungs aber nicht unterkriegen. Auch in Satz 2 wurde viel geboten was sich Spielertrainer Kefer Dominik von seinen Mannen erwartete.
Wie vorhin konnte man sich einen 3-4 Punkte Vorsprung herausarbeiten und so die gegnerische Mannschaft rund um Top Scorer Mathias Seiser halbwegs auf Distanz halten. 
Zwar wurde es zum Ende des 2ten wieder unnötig knapp – mit 25:23 stellte man dann aber doch auf 1:1.
Satz 3 war geprägt von vielen Eigenfehlern im Spiel der Gäste aus Oberösterreich – allgemein verlor das Spiel etwas an Niveau. War man bei der 2ten technischen noch mit 16:15 vorne so waren es die VCU Herren die schneller wieder zurück in die Spur fanden – sie holten sich mit einem klaren 18:25 den Dritten.
Satz 4 war ein Kopf an Kopf rennen vom Anfang bis zum Schluss. Nun zeigten die beiden Teams auch wieder warum Sie jeweils den jeweiligen Grunddurchgang souverän gewinnen konnten.
Die besseren Nerven hatten diesmal die Jungs aus Oberösterreich und konnten den denkbar knappen Satz mit 26:24 für sich entscheiden und man holte sich das 2:2.

Wie es sich für ein Spitzenspiel gehört durften die beiden Teams also in die Verlängerung.  Auch Satz Nummer  5 war eine absolut enge Kiste und man spürte bei beiden Teams dass sie unbedingt als Gewinner vom Platz gehen wollten.  Beim Stand von 9:11 aus VBC Sicht nutzte Dominik Kefer nochmal eine Auszeit um seine Burschen zu fokussieren damit man die 2 Punkte nach OÖ mitnehmen kann.  Man kämpfte sich wieder heran und stellte auf 13:13.
Dann war es schlussendlich doch das Heimteam das zweimal hintereinander bei eigenem Service punkten konnte  -  15:13 und 3:2 verlor der VBC also dieses rassige Spitzenspiel der Aufstiegsrunde.
 
 
„Schade dass wir uns nicht belohnt haben für die tolle kämpferische Leistung – den ersten Satz hätten wir nach dem Vorsprung nach Hause spielen können wenn nicht sogar müssen  - vielleicht wäre das Spiel dann anders gelaufen – so resümiert Aussenagreifer Maxi Haslauer kurz und knackig.

Bereits am Sonntag ging es in Hausmannstätten weiter für die VBC´ler. Beim Heimspiel am 12.3 konnten die Herren aus der Steiermark mit 3:1 besiegt werden. 

Satz Nummer 1 war lange ausgeglichen  - im Gegensatz zum Spiel vom 12.3 hatten die Hausmannstättner die eine oder andere Verstärkung an Board.  Spielertrainer Lippacher konnte also diesmal aus dem Vollen schöpfen.

16:14 der Zwischenstand beim der 2ten technischen für die Hausherren. Es folgte ein satter Block von Eiblwimmer Hannes und dies war der Weckruf für die Schlussoffensive. Man drückte das Gaspedal durch und der VBC holte sich schlussendlich klar mit 25:18 den ersten Satz.
Satz Nummer 2 begann leider mit einer Schrecksekunde. Beim Stand von 7: 7 knöchelt Zuspieler Sebi Bachmayr unglücklich um und musste sofort ausgewechselt werden.  Noch dazu kam dass der junge Aufspieler Leonhard Fachberger krankheitsbedingt nicht dabei war.
Beim medical time out waren sowohl Spieler als auch Coach Kefer etwas ratlos.  Mehr schlecht als recht ging es weiter – beim Stand von 16:19 für die Gastgeber konnte der verletzte Bachmayr nicht mehr zuschauen und humpelte  angeschlagen wieder aufs Feld. Kapitän Mairhofer holte sich nach etwas zu heftiger Diskussion mit dem Schiedsrichter die gelbe Karte – der Durchgang ging dann mit 25:18 an Hausmannstätten.

Nach dem Einsatz von Eisspray und Kühlbags war Bachmayr mehr oder weniger bereit für den dritten  Satz.
„Das Zuspiel war nicht das Problem, ich konnte allerdings weder blockieren noch ordentlich im Sprung aufspielen“ erklärte er nach dem Spiel.

„Wir haben den kurzen Schock gut weggesteckt, dass wir allerdings den dritten Satz so kompromisslos gewinnen war nicht zu erwarten „ – Coach Kefer sprach das 25:19 an welches dem VBC die 2:1 Satzführung bescherte.

Satz Nummer 4 wurde am Beginn von den Burschen aus der Steiermark kontrolliert. 8:6 der kurzzeitige Rückstand – bei der 2ten Technischen hatte allerdings der VBC schon wieder die Nase vorne.  Die etwas plumpen Versuche vom Hausmannstättner Hallensprecher  die VBC`ler  nochmal aus der Ruhe zu bringen  gingen gründlich nach hinten los – Steyr holte sich souverän mit 17:25 auch den 4ten Satz.
Ich habe nicht gedacht dass wir nach der Verletzung von Sebi wieder so zurückkommen – dass er überhaupt nochmals aufs  Feld gegangen ist, ist schon bemerkenswert so der überragende Angreifer und Kapitän Mairhofer Flo.
 
Nächstes Wochenende trifft man beim Heimspiel am Samstag um 19 Uhr auf UVC Graz /2. Die ersatzgeschwächten jungen Herren konnten beim Hinspiel mit 3:0 besiegt werden.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0