Niederlage zum Auftakt

Nachdem die Mannen des VBC als Bestplatzierte aus dem Grunddurchgang der 2. Bundesliga Nord hervorgegangen waren, stand nun das Auswärtsspiel gegen den VC Hausmannstätten, als Auftakt der Meisterrunde, auf dem Programm. Problematisch war, dass Trainer Banik Paul, ebenso wie Mittelblocker Gerald Hackl nicht mit dabei sein konnten.    

Der erste Satz startete etwas durchwachsen und man lag zur ersten Auszeit deutlich zurück. Schnell konnte aber ins Spiel gefunden und das Blatt gewendet werden. Mit 25:19 entschied der VBC schließlich Satz Eins für sich.
Auch der zweite Satz begann mit Schwierigkeiten. Mit 5:8 lag man zur ersten technischen Auszeit zurück. Im weiteren Verlauf dieses Satzes konnte man sich durch großen Kampfgeist mit einem 15:16 zur zweiten Auszeit herankämpfen. Schlussendlich war die Annahme nicht stabil genug und Punkt-Chancen wurden nicht konsequent genutzt, weshalb dieser Spielabschnitt mit 20:25 an den Gastgeber abgegeben wurde.

Aufgeweckt durch diesen Durchhänger konnte der VBC im dritten Satz sein Können voll und ganz unter Beweis stellen. Sehr stabil, sehr konsequent. Die Konzentration aller Spieler war auf einem absolut hohen Niveau. 8:3, 16:5 und schließlich 25:11. Die starke Leistung der Stammsechs ermöglichte es auch den jungen Spielern Julian Zeiselberger und Leonhard Fachberger Spielzeit zu verschaffen.
Nach diesem dritten Satz war der VBC guter Dinge, was einen Sieg betraf. In Satz Nummer vier musste man schlussendlich zu Kenntnis nehmen, dass dieses Spiel nicht mit 3:1 enden würde. Obgleich man bis zum Schluss fast immer vorne lag gelang es dem Gegner aus Hausmannstätten das Heimpublikum mit einem 26:24 zu begeistern!
 Der Schluss des Spiels war von Eigenfehlern geprägt und führte letztendlich dazu, dass der entscheidende Satz mit 9:15 ausging und dem VCH zwei Punkte in der Meisterrunde brachte.

„Einen Punkt konnten wir zwar auch mit nach Hause nehmen, dennoch ist die Enttäuschung groß. Die Erwartungshaltung wurde leider nicht erfüllt“, so Kapitän Florian Mairhofer.

Trotz der Auswärtsniederlage liegt der Fokus bereits wieder auf der Partie gegen die nächste Topmannschaft der Liga Süd: Wiener Neustadt.

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